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Einzelhandel

Wie die Bad Lausicker Innenstadt noch attraktiver werden kann: Planerin Silvia Horn über das Einzelhandelskonzept

Bad Lausick. Ein Einzelhandelskonzept hat der Bad Lausicker Stadtrat im Herbst beschlossen. Doch damit sind die Bemühungen um eine attraktive Innen- und Geschäftsstadt nicht an einem Schlusspunkt - ganz im Gegenteil. Über Weichenstellungen für den Einzelhandel in der Kurstadt, den Wert des Konzeptes und die Arbeit, die Kommune und Händler tun müssen, sprach die LVZ mit Dr. Silvia Horn, die für die BBE-Handelsberatung das Konzept erstellte.
Frage: Reizt Sie die Bad Lausicker Innenstadt zu einem Einkaufsbummel?
Dr. Silvia Horn: Durchaus. Sie hat den Vorzug, dass sie über ein Warenangebot verfügt, das für eine Kleinstadt ordentlich ist. Gerade in kleineren Städten hat der Handel in den vergangenen Jahren verloren. Bad Lausick hat sich da trotz der Nähe von Leipzig, Grimma und Borna gut behauptet. Das Zentrum hat ein anderes Problem: es ist zu weitläufig. Es lädt nicht zum Bummeln ein. Der Kunde steuert zielgerichtet die Geschäfte an. Dazwischen ist oft lange Zeit nichts.
Wie lässt sich dem begegnen?
Indem leer stehende Geschäfte neu belebt werden. Um bestimmte Angebotskonzepte umzusetzen, sind viele Verkaufsflächen zudem zu klein. Der Durchschnitt liegt bei 84 Quadratmetern. Das ist für eine kleine Stadt recht ordentlich. Allerdings gibt es Fachhandelskonzepte, die größerer Flächen bedürfen, um attraktiv umgesetzt zu werden. Da gibt die Gebäudesubstanz oft mehr her.
Apropos Substanz: Wo sehen Sie Potenzial? Am Markt?
Dort auf jeden Fall. Der Markt ist ein historischer Ort, aber es passiert zu wenig. Gäbe es hier Gastronomie, wäre das ein Plus. Dass eine Neubebauung der Marktstraße jetzt Konturen annimmt, ist ein Gewinn. Neue Geschäfte, Wohnungen, vielleicht altersgerechtes oder betreutes Wohnen - all das bringt Leben in die Stadt. Das wird gebraucht.

Perspektiven

Welche Perspektive sehen Sie für die Ladenpassage direkt gegenüber des Rathauses? Hier steht allerhand leer...
Ich bezweifle, dass die Passage in der heutigen Form zukunftsfähig ist. Vom Markt durch die Passage hinein in die Stadthausstraße, das könnte eine schöne Einkaufsrunde sein. Aber da ist der Eigentümer gefragt, die gesamte Anlage zu überdenken.
Die Rochlitzer Straße, in der es bis in die 90er Jahre hinein zahlreiche Geschäfte gab, ist abgehängt. Wird das so bleiben?
Wenn wir die Innenstadt beleben wollen, ist es besser, wenn man die Kräfte konzentriert: auf den Markt, die Straße der Einheit, die August-Bebel-Straße.
Könnte der Ausbau der Kurpromenade der Innenstadt mehr Besucher bringen?
Durchaus. Denkbar wäre ein thematischer Weg. Man muss dem Gast ein Motiv und interessante Anreize auch entlang des Weges bieten, dass er sich Richtung Innenstadt begibt. Dass ein Shuttlebus fährt, ist eine gute Entscheidung.
Zwei Jahrzehnte lang hat Bad Lausick dank Stadtsanierungsgeldern in die Straßen und Fußwege im Zentrum investiert. Private setzten Gebäude instand. Ein Beitrag für mehr Attraktivität?

Stadtbild

Auf jeden Fall. Ein attraktives Stadtbild ist wichtig. Der Handel allein kann es nicht richten.
Wie lässt sich die Vielfalt der Geschäfte bewahren oder gar ausbauen?
Mit dem Einzelhandelskonzept hat die Stadt jetzt eine Basis. Das Papier steuert nicht den Wettbewerb. Es will Ansiedlungen dort vermeiden, wo sie der Innenstadt schaden. Das hat letztlich städtebauliche Konsequenzen. Die Stadt kann zudem ihren Beitrag leisten, indem sie die Kooperation der Geschäftsleute untereinander stärkt. Einen Gewerbeverein neu zu gründen, ist zu empfehlen. Nicht zu vergessen die Gewerbetreibenden selbst: Sie müssen sehen, dass sie mit der Zeit gehen. Sonst gehen sie mit der Zeit - dieser Spruch ist nicht neu, aber er trifft. Geschäftskonzepte in Abständen überprüfen, die Kunden nach ihren Wünschen fragen, Waren attraktiv präsentieren, Schaufenster gestalten, Service anbieten - all das spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Das Einzelhandelskonzept liegt vor, ist beschlossen. Ist die Arbeit für Sie beendet.
Grundsätzlich schon. Doch die Praxis zeigt, dass wir in Kontakt bleiben. Bei der Umsetzung des Konzeptes werden sich Fragen ergeben. Da bieten wir unsere Mithilfe an. Wir wünschen uns, dass es eine gute Entwicklung in Bad Lausick gibt. Die Voraussetzungen sind auf alle Fälle gegeben.
Interview: Ekkehard Schulreich
LVZ vom 6.1.2012

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